Park macht Platz
Neues Arbeiten Neues Wohnen

NANK@Grüner Markt

Dezentrale, flexible, selbstbestimmte Formen des Wohnens und Arbeitens

Social Design und neue urbane Wohnexperimente

PARK – ein Prototyp für Neue Arbeit

Die Schaffung neuer sozialer Quartiere, der urbane Entwicklungsprozess und die Funktionalität und vielfältige Nutzbarkeit neuer Stadtteile bilden den Rahmen für die Auseinandersetzung des Projekts Park mit neuen Wohn- und (Zusammen)Lebensformen, optimierten Bauweisen, neuen Finanzierungs- und Grundstücksmodellen, Suche nach (geeigneten) Bauträgern und urbanen Nutzer*innengruppen.

Das Team Wien erforschte und reflektierte 2017 mit Park -macht Platz urbane Sukzessionsprozesse, Nutzungsmischung, die Bestandsentwicklung in Quartieren der Nachkriegszeit. Das Lernen aus Erfolgen und aus Misserfolgen bilden einen Nährboden für das Experimentierfeld und für die Laborsituation, die für kreative Lösungsansätze und die Umsetzung neuer Wege benötigt werden.

Neues Soziales Wohnen

PARK ist eine partizipativ angelegte Rauminstallation, die zunächst vier Wochen lang den Parkplatz am Rande des Naschmarkts in ein öffentliches Experiment verwandelt hat. Mit Hilfe von PARK sollen stadtpolitische Fragen und neue kreative Arbeit in den Mittelpunkt gerückt und ausgetestet werden, wie wir den prognostizierten Wandel in der Arbeitswelt für neue Formen des Zusammenarbeitens nutzen können. PARK versteht sich dabei selbst als Prototyp für einen Ort – ein Zentrum – das es künftig für diese sogenannte Neue Arbeit in der Stadt braucht. Mit PARK sollte der zentral gelegene Parkplatz, der aktuell nur zu 30 Prozent ausgenutzt ist, als städtische Ressource aktiviert und möglichst Vielen zugänglich gemacht werden. Daher ist PARK als nicht-kommerzieller Ort konzipiert, der von allen Interessierten unter gemeinschaftlichen Nutzungsbedingungen genutzt und programmiert werden kann. PARK testet so Möglichkeiten einer kooperativen Stadtentwicklung konkret aus. Den größten Anstoß zur Veränderung der Arbeitswelt bringt die Digitalisierung mit sich – die meisten Jobs, die wir heute haben, wird es in einigen Jahren schon nicht mehr geben. Dadurch wird sich unser Verständnis von Arbeit, aber auch das von Freizeit und damit unser Zusammenleben verändern. Wir wollen diese Veränderung als Chance nutzen. Die Geschichte der Stadt Wien ist voller Beispiele von gemeinwohlorientierten Antworten und Lösungsvorschlägen auf akute Verschlechterungen der Bedürfnisse ihrer BewohnerInnen.

Wie wollen wir in Zukunft in der Stadt arbeiten? Wenn Roboter unsere Jobs übernehmen –
was machen wir dann mit unserer freien Zeit? Suchen wir uns eine Neue Arbeit? Eine, die wir wirklich gerne machen? Bei der wir gemeinschaftlich und gemeinwohlorientiert arbeiten?
Und wie verändert sich die Stadt, wenn alle nicht mehr ständig arbeiten?

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Token

Küchengespräche. Ein Videoblog zu Kunst und Arbeit. NANK Co:llaboratory ist ein Social Thinktank zum Thema Arbeit und beschäftigt sich seit 40 Jahren mit der Transformation des Lohnarbeitssystems zu etwas Besserem. Ich genieße es, mit Freunden am Küchentisch zu sitzen. Meine Gedanken scheinen sich grundsätzlich nur in Gesprächen zu entzünden. Das gemeinsame Denken und Weiterdenken, auch die gemeinsame Stille, drückt für mich eine Teilnahme am Leben aus, die alleine nicht schaffbar ist.  Ilja
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1HWork

New Pay. Das Momentum ist da! Wir durchleben das größte Experiment der Menschheitsgeschichte in Sachen Arbeit. Die Gesundheits- und Wirtschaftskrise, die wir gerade mit Ach und Krach zu bewältigen versuchen ist ein sehr guter Zeitpunkt für Veränderung. In diesem Moment, in dem der "Normalzustand", die gewohnten Abläufe einer Gesellschaft, fundamental gestört sind, wird deutlich sichtbar, an welchen Maßstäben sich der Alltag gewöhnlich ausrichtet.
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MoneyØValue

New Pay. Das Momentum ist da! Wir durchleben das größte Experiment der Menschheitsgeschichte in Sachen Arbeit. Die Gesundheits- und Wirtschaftskrise, die wir gerade mit Ach und Krach zu bewältigen versuchen ist ein sehr guter Zeitpunkt für Veränderung. In diesem Moment, in dem der "Normalzustand", die gewohnten Abläufe einer Gesellschaft, fundamental gestört sind, wird deutlich sichtbar, an welchen Maßstäben sich der Alltag gewöhnlich ausrichtet.
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Community Production

Community Production is a form of local economy in which people make goods themselves by means of adequate production technology.
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New Work Unfiltered: New Work as a New Work System

New Work is not an optimized job system, but a new work system built around reduced working time, high-tech self-provisioning, and calling.
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New Work Unfiltered: Why We Must Recover the Original

New Work is more than a mainstream label: it is Bergmann’s critique of the job system and a proposal for a new work culture.
Orthoprada, Thomas Schneider - Vienna Biennale
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10 Steps

Changing work can be approached quite pragmatically. It does not have to be an entirely new job; it does not have to be a leap into cold water, although for some people that might do them good after years of routine.
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New Culture Campus

The New Culture Campus describes an educational landscape that turns our understanding of school upside down.
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Contacts – New Work New Culture

Contact points and experts for New Work New Culture, calling, community production, education, social enterprises, entrepreneurship, and social design.

Eine Folge von Neuer Arbeit wird sein, dass uns mehr Zeit zur Verfügung steht. Zeit, in der wir uns aktiv in die Gestaltung und Organisation der Stadt und unserem direkten Wohnumfeld einbringen können. Im Rahmen der IBA muss die Expertise lokaler, gemeinnütziger Initiativen prozessbegleitend gehört und aktiv mit eingebunden werden. Hier gilt es, niederschwellige Beteiligungsverfahren die gemeinschaftsbildend wirken, auf das Neue soziale Wohnen zu übertragen. Von Beginn an soll die Eigenverantwortung der StadtbewohnerInnen durch die Einbindung zivilgesellschaftlichen Engagements gestärkt werden.
Mehr Eigenverantwortung zulassen! Mehr Eigenverantwortung fordern! – wobei gilt: Mitbestimmung heißt auch Mitverantwortung. Dafür müssen gezielt Anreize für längerfristige selbstorganisierte Verwaltung und Organisation geschaffen werden – zum Beispiel durch finanzielle Förderungen oder räumliche Vorteile.

Die Veränderungen der Arbeitswelt werden den modernen Wohnungsverbund herausfordern und zumindest teilweise auflösen.
Im Rahmen der IBA sollten daher Möglichkeiten von Mischnutzungen und nutzungsoffenen Planungsstrategien ausgetestet werden. Gebäudestrukturen sollten den Anforderungen an langfristige Flexibilität (Umnutzung, einfache Um- und Ausbaubarkeit, keine Schottenbauweise) entsprechen, wodurch auch der Lebenszyklus von Gebäuden maßgeblich verlängert werden kann.
Für die Realisierung von mischgenutzten Gebäuden muss die IBA neue Bauträgermodelle unterstützen und etablieren.
Im Sinne einer nutzungsoffenen, nachhaltigen Planung sollte die Widmungstrennung von Wohnen und Gewerbe für die IBA-Projekte aufgehoben werden. Die bestehende Wohnbauförderung sollte auf die Errichtung von mischgenutzten Immobilien ausgedehnt werden.

Neues, soziales Wohnen in einer neuen Kultur

Wir brauchen wieder mehr Schürfrechte am Leben. Vaclav Havel beschreibt sehr genau wie sich unsere Zeit anfühlt :„Es gibt viele Hinweise darauf, dass wir uns in einem Übergangsstadium befinden, wo etwas auf dem Weg hinaus ist und etwas anderes unter Schmerzen geboren wird. Es ist so, als ob etwas taumelt, schwankt, schwindet und sich selbst erschöpft – während etwas anderes, noch Unbestimmtes, langsam beginnt, sich zu erheben.“

Der moderne westliche Materialismus funktioniert nur mehr schleppend. Es ist eine Zeit, die sich anfühlt, als würde sich etwas Grundsätzliches verlagern und sterben, während gleichzeitig etwas Anderes geboren werden möchte. Die sozialen Strukturen, die wir derzeit aufbrechen und einstürzen sehen entstammen vormodernen traditionellen und industriellen Formen des Denkens und Funktionierens und sie geraten gegenüber dem Lauf der Dinge immer weiter aus dem Takt.

Neue Kultur des Wohnens und Arbeitens.

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